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Update

Hallo zusammen!

 

Heute hab ich mal wieder Lust, hier was zu schreiben. In letzter Zeit bin ich nämlich öfter auf diesen Blog hier angesprochen worden und irgendwie dachte ich, dann muss ich doch mal wieder in die Tasten hauen. 😉

Was könnt ich euch denn neues erzählen? Puuuhh…

Seit September 2018 geht Philipp in die KiTa, dort ist er in der Krippe. Und wir sind so, so, so zufrieden! Erstaunlicherweise war auch die Eingewöhnung sowohl für ihn, als auch für mich, leichter als gedacht.
Philipp geht als I-Kind und hat seine eigene I-Kraft, da er eben in vielen Dingen schon noch (mehr) Unterstützung braucht, als andere Kinder.
Im September 2019 soll er dann in den Kindergarten wechseln, allerdings auch wieder als I-Kind mit I-Kraft, worüber ich aber sehr froh bin. Er wird eben noch eine Zeit lang brauchen, ehe er alles aufgeholt hat. (Wollen wir doch mal hoffen, dass er alles aufholt.)

Seit November hat Philipp sein neues Zimmer. Seit Dezember auch ein neues, großes Bett. Aus dem kann er zwar nicht rausfallen, aber selbst raussteigen und somit nachts oder früh zu uns kommen, immer wenn er will. (Und glaubt mir, er will öfter, als ich gedacht hätte. :D)

Seine Lieblingsbeschäftigungen sind: Puppenwagen fahren, in der Spielküche kochen, Heidi ansehen/anhören, malen, mit kleinen Autos/Bagger/etc. spielen, tanzen.

Natürlich haben wir auch noch einige Baustellen und es wird wohl noch Jahre dauern, bis Philipp aufgeholt hat, aber das ist okay so. Manchmal sind wir natürlich traurig, wütend oder genervt, aber wer ist das als Eltern nicht? 😉
Im Großen und Ganzen sind wir glücklich und zufrieden, wie er sich macht.

Seit dem Tracheostoma-Verschluss im Juli 2018 lernt er, zu essen. Hier haben wir noch eine ziemlich große Baustelle, aber er macht stetig Fortschritte, und das ist das wichtigste. Manchmal verzweifle ich zwar fast, aber „wenn sie dich dann einmal anlächeln…“ 😉

Philipps Entwicklungsstand würd ich je nach Bereich so auf 2-3 tippen. Mal sehen, was die nächste U im März da spricht. Im April wird er 4 Jahre alt und ich kann das noch gar nicht fassen… 4! VIER! Unglaublich…

 

 

So, das wars erstmal wieder. Ich meld mich nach der U. 😉

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8 Gedanken zu “Update

  1. Daniela Laimer-Gruber schreibt:

    Hallo 🙂 Ich habe dir schon im Med1-Faden öfter zurückgeschrieben, ich dachte mir ich antworte dir jetzt auch mal im Blog 🙂 Ich freue mich sehr, daß Phillipp sich so super macht, ihr könnt mehr als stolz sein!! Selbst wenn der Worst Case eintreten und er nicht 100 % aufholen sollte, dann wird er halt nicht Astrophysiker, aber er wird ein glücklicher, zufriedener Mensch werden können der selbst bestimmt leben kann. Das ist das allerwichtigste, und das habt ihr gemeinsam erreicht und erkämpft, obwohl kaum wer das gedacht hätte !
    Der Kiga wird dann sicher auch nochmal spannend und sehr viel Anregung für ihn sein, ist schon sehr anders als Krippe oder Tagesmutter. Vile Neues zu lernen, viel Anregung. Da haben die meisten Kids dann nochmal einen kräftigen Entwicklungsschub. War bei meinem Sohn auch so. Der war ja jetzt Anfang Februar 4 und geht seit September in den Kiga. Alles Liebe 🙂

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  2. Hallo!
    Freut mich total, dass du hier antwortest. 🙂
    Ja, genau, das allerwichtigste haben wir schon erreicht, wie du sagst. Er wird selbstbestimmt leben können und was wichtigeres gibt es wohl kaum.

    Ja, auf den KiGa bin ich wirklich total gespannt, mich beruhigt aber auch sehr, dass er erstmal noch ne I-Kraft haben wird. Allein würds mit den offenen Treppen usw. einfach noch nicht gehen.
    Kindergartenkindern merkt man brutal ihre Entwicklung an, gell? Mir gehts da bei fremden Kindern schon oft so.

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    • Daniela Laimer-Gruber schreibt:

      Ja, genau, der Kiga bringt nochmal einen riesen Entwicklungsschub. Da wird doch puncto Selbständigkeit und Organisation viel mehr verlangt als in der Krippe. Es gibt dann auch Themenwochen, wirkliche Lerninhalte etc. Es ist einfach gesamt auf Vorschulkinder ausgerichtet. Und nachdem da ja Kinder bis 6 Jahre dabei sind schauen sie sich auch brutal viel von den größeren Kindern ab.

      Also ja, das merkt man schon bei allen Kindern, bei manchen halt noch stärker als bei anderen. Das kleine entwicklungsverzögerte Mädchen hat zb einen Mörder-Schub hingelegt, da ist mir der Mund offen geblieben ! Die war im Herbst 3,25, hat quasi nicht gesprochen, Treppen konnte sie nicht steigen, ist überall mit dem Kinderwagen hingefahren worden, mit Schnulli im Mund. In der Gruppe hat sie viel geweint. Und jetzt ? Sie plappert echt viel, die Treppen läuft sie mit den anderen Kindern um die Wette rauf, hat schöne Freundschaften geschlossen und geht sehr gerne in den Kindergarten 🙂

      Wird Phillipp bestimmt auch gut tun 🙂

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      • Du machst mir Mut! Ich hoffe sehr, dass Philipp das extrem weiterbringen wird. ☺️
        Freut mich auch total, dass es bei euch so gut passt. Ist ja leider nicht die Norm. 😕

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  3. Dani schreibt:

    Er wird sicher nochmal einen Schub haben 🙂 Und ja, leider ist es nicht selten so, daß Kindergärten bzw die Erzieher sehr unwillig reagieren wenn Kinder noch Baustellen haben. Selbst bei I-Kindern, wo ja von vorne herein klar ist, daß sie Baustellen haben, habe ich schon öfter gehört, daß es diesbezüglich Probleme gibt 😦 Bei uns im Kiga ist das weder bei den Kindern noch bei den Erziehern ein Thema. Von dem was du von eurer Krippe so erzählst, habt ihr da aber auch super Glück gehabt 🙂 Nachdem der Kindergarten ja im selben Haus ist, würde ich auch nicht erwarten, daß es im Kiga für euch groß anders sein wird. Meist gibt da ja schon die Leiterin die Linie vor.

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    • Ja, wir haben ne super Kita mit tollen Erzieherinnen und ner prima Leitung, zum Glück! 🤩

      Ich hab auch das Gefühl, dass Philipp vollkommen aufgenommen ist. Sowohl von den Erziehern als auch von den Kindern, und genauso von den Eltern. Bin da echt froh drum. Er soll einfach n ganz normales Kind sein jetzt.

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  4. Dani schreibt:

    Ja das ist das allerwichtigste, wenn er komplett angenommen und wie alle anderen behandelt wird. Meiner liebt das auch, daß er dort mal ein bischen in der Gruppe „untergehen“ kann. Dinge die ihm noch etwas schwer fallen probiert er mittlerweile sogar lieber im Kindergarten aus, weil er genau weiß, daß dort eben mehr Kinder sind und daher nicht so genau darauf geachtet wird wie gut er was macht.

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